Jet Grouting
Jet Grouting ist ein leistungsfähiges Injektionsverfahren zur gezielten Verbesserung der geotechnischen Eigenschaften des Baugrunds. Dabei wird der anstehende Boden mit einem zementgebundenen Bindemittel vermischt und zu tragfähigen, wenig durchlässigen Bodenkörpern umgewandelt.
Je nach geologischen Verhältnissen und statischen Anforderungen werden Injektionsdruck, Rotationsgeschwindigkeit sowie Ziehgeschwindigkeit des Bohrgestänges projektspezifisch abgestimmt. Ziel ist die Herstellung homogener und definierter Verpresskörper mit reproduzierbaren Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Dichtigkeit.
Die RODIO GEOTECHNIK AG setzt unterschiedliche Verfahren ein:
Hochdruckinjektion (HDI): Das Bindemittel wird mit Drücken von bis zu 550 bar beim kontrollierten Ziehen des Bohrgestänges eingebracht. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere zur Herstellung tragfähiger Säulen, Dichtsohlen oder Baugrubenumschliessungen.
Niederdruckinjektion (NDI): Das Bindemittel wird während des Bohrvorgangs mit Drücken bis zu 200 bar direkt in den Boden injiziert. Dieses Verfahren wird abhängig von Geologie und Verwendungszweck des Verpresskörpers eingesetzt.
Jet Grouting findet Anwendung bei Baugrundverstärkungen, Unterfangungen, Dichtkörpern, Baugrubensicherungen sowie zur Herstellung von Trag- und Abdichtungselementen.
Die RODIO GEOTECHNIK AG entwickelt projektspezifische Jet-Grouting-Konzepte – technisch fundiert, präzise gesteuert und auf die jeweiligen Baugrund- und Tragwerksanforderungen abgestimmt.
Hochdruckinjektionen (HDI)
Präzise Bodenverbesserung mittels Hochdruck-Düsenstrahlverfahren.
Hochdruckinjektionen (HDI), auch als Jetting bezeichnet, dienen der gezielten Verbesserung, Abdichtung oder Tragfähigkeitssteigerung des Baugrunds. Dabei wird der anstehende Boden mit einer Zementsuspension vermischt und zu definierten, tragfähigen Zement-Boden-Körpern umgewandelt.
Die Injektion erfolgt mit leistungsstarken Hochdruckanlagen bei Drücken von bis zu 550 bar. Während des kontrollierten Zurückziehens und Rotierens des Bohrgestänges schneidet der Düsenstrahl das natürliche Korngerüst auf und vermischt es intensiv mit dem Injektionsmedium. Es entstehen zylindrische Injektionssäulen mit definierten mechanischen und hydraulischen Eigenschaften.
Je nach Projektanforderung übernehmen die hergestellten Körper unterschiedliche Funktionen, beispielsweise als:
- Unterfangungselemente
- Dichtsohlen oder Dichtwände
- Baugrubenabschlüsse
- Trag- und Fundationselemente
- Verfahrensauswahl und Parametrierung
Der erreichbare Säulendurchmesser ist wesentlich von den geologischen Verhältnissen abhängig. Entsprechend werden Injektionsdruck, Düsendurchmesser, Rotations- und Ziehgeschwindigkeit projektspezifisch festgelegt. Zur Kalibrierung der Parameter werden vorgängig Probesäulen erstellt und ausgewertet.
Abhängig von Baugrund und Verwendungszweck kommen unterschiedliche Injektionsverfahren zur Anwendung:
- Einphasenverfahren: Einbringung der Zementsuspension als Einzelmedium
- Zweiphasenverfahren: Kombination aus Injektionsgut und Luft oder Wasser
- Dreiphasenverfahren: Einsatz von Injektionsgut, Wasser und Luft zur gezielten Strahlverstärkung
Die Wahl des geeigneten Verfahrens erfolgt vor Baubeginn unter Berücksichtigung der geotechnischen Randbedingungen sowie der funktionalen Anforderungen an die Injektionskörper.
Die RODIO GEOTECHNIK AG plant und realisiert Hochdruckinjektionen technisch fundiert, parameterkontrolliert und normgerecht – mit dem Ziel, reproduzierbare und dauerhaft wirksame Bodenverbesserungen sicherzustellen.
Niederdruckverfahren (NDI)
Effiziente Bodenverbesserung mit kontrollierter Injektionstechnik.
Beim Niederdruckinjektionsverfahren (NDI) wird der anstehende Boden während des Bohrvorgangs direkt mit einem zementgebundenen Bindemittel vermischt. Die Injektion erfolgt unter kontrollierten Drücken von bis zu 200 bar, wodurch eine homogene Vermengung von Boden und Injektionsmedium erreicht wird.
Durch dieses Verfahren entstehen zylindrische Zement-Boden-Körper mit definierten mechanischen und hydraulischen Eigenschaften. Je nach Projektanforderung übernehmen diese Injektionskörper unterschiedliche Funktionen, beispielsweise als:
- Unterfangungselemente
- Dichtsohlen oder Dichtwände
- Baugrundverbesserungen
- Fundationselemente
Das Niederdruckverfahren zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität hinsichtlich Geräteeinsatz und Baustellenlogistik aus. Aufgrund der moderaten Injektionsdrücke eignet es sich besonders für sensible Umgebungen sowie für Projekte mit eingeschränkten Platzverhältnissen.
Die RODIO GEOTECHNIK AG setzt moderne und projektspezifisch abgestimmte Injektionsanlagen ein, um reproduzierbare und technisch nachhaltige Ergebnisse zu gewährleisten – präzise ausgeführt und auf die jeweiligen Baugrundverhältnisse abgestimmt.